Ungesunde
Ernährungsgewohnheiten
Die
deutsche Durchschnittsernährung enthält
viel Fett und Natrium, aber wenig Ballaststoffe.
Untersuchungen großer Bevölke-rungsgruppen
legen die Vermutung nahe, dass eine fettreiche
Ernährung die Entstehung von Herz- Kreislauf-
Erkrankungen und bestimmten Krebsarten begünstigt.
Durch eine fettreiche Ernährung in Verbindung
mmit körperlicher Untätigkeit entsteht
leicht Übergewicht, das wiederum als Risikofaktor
für Bluthochdruck, degenerative Gelenkerkrankungen,
Herz- Kreislauf- Probleme und verschie-dene Krebsformen
gilt. Natriumreiches Essen trägt möglicherweise
zum Bluthochdruck bei. Eine ballaststoffarme Ernährung
spielt sehr wahrschein-lich eine Rolle bei der
Entwicklung von Dickdarmkrebs.
Die Eßgewohnheiten in den westlichen Industrieländern
stehen im Zu-sammenhang mit dem Tempo und dem
Streß heutiger Lebensformen. Viele Menschen
nehmen sich kaum je Zeit für ein ausgedehntes,
entspanntes Mittagessen: sie versuchen, ihren
Hunger in ein paar Minuten zu stillen. Das Phänomen
„Fast food“ ist kein Zufall- es entspricht
der Lebensfprm vieler Menschen der westlichen
Welt. Leider bedeutet „Fast“ meist
auch „Fett“. So stammen 40 Prozent
der Kalorien, die ein großer Hamburger und
eine Portion Pommes frites enthalten, aus Fett.
Außerdem ist Fast food meist sehr natriumreich
und enthält kaum Ballaststoffe.
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